Hot Best Seller

Die Toten

Availability: Ready to download

Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte. Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte. Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will ... Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine großen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht großer Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.


Compare

Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte. Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte. Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzierung eines Film zu überreden, genauer gesagt: eines Gruselfilms, genauer gesagt: in Japan. Das überschneidet sich mit ebensolchen Plänen im dortigen Kaiserreich, mit denen man dem entstehenden Hollywood-Imperium Paroli bieten will ... Ein Roman in betörend-magischer Sprache, der das Geheimnis des Films als Kunstwerk der Moderne feiert, seine großen Meister von Murnau bis Lang, die Sehnsucht großer Künstler nach Transzendenz und Erlösung und die Erinnerung als Quelle unseres Ichs. Ein Roman über die Geister, die ständig unter uns sind, ob wir es wollen oder nicht.

30 review for Die Toten

  1. 5 out of 5

    Meike

    Swiss Book Prize 2016; Hermann Hesse Prize 2016 In this book, German and Japanese fascism try to forge a "celluloid axis" to fight Hollywood - it's a ghost story about a horror movie, a book about art and propaganda as well as German and Japanese culture in the 1930s, told in a Western style but within the structure of Japanese Noh theater, and it features invented characters as well as real historic personalities, from Charlie Chaplin to Siegfried Kracauer. How can you not love this??? Short intr Swiss Book Prize 2016; Hermann Hesse Prize 2016 In this book, German and Japanese fascism try to forge a "celluloid axis" to fight Hollywood - it's a ghost story about a horror movie, a book about art and propaganda as well as German and Japanese culture in the 1930s, told in a Western style but within the structure of Japanese Noh theater, and it features invented characters as well as real historic personalities, from Charlie Chaplin to Siegfried Kracauer. How can you not love this??? Short intro to the story: Movies were an important propaganda tool for the Nazis, so in this alternative history, (real) Nazi studio boss Alfred Hugenberg sends a Swiss director to Japan in order to establish a "celluloid axis" in addition to the political axis the two countries had forged (important info: Kracht is Swiss). While Hugenberg envisions an entertaining movie to win over people, (invented) director Emil Nägeli wants to shoot a horror movie, which is of course a typically Krachtian form of moral commentary, because what is most terrifying: Nazi-style entertainment, Nägeli's horror story, or Nägeli's reality? In Japan, Nägeli repeatedly crosses paths with (real) Japanese government official Masahiko Amakasu, an equally important main character who is also involved in the propaganda project, and a curious dynamic unfolds. The topic Kracht keeps coming back to is art: How it is produced and why, how it relates to and alters reality, what purpose it serves (if at all). As usual, Kracht works with pastiches and the aesthetic of camp, thus creating a whole web of references - even the characters who really existed are depicted with slight (and sometimes severe) shifts. A key narrative element is that of mirrors: Objects, storylines and people are mirrored again and again within the text. On top of that, there are mirror effects of people outside the text and of other texts. For instance, Amakasu shares many characteristics with Japanese writer Yukio Mishima who also features in other contexts, the persona of Nägeli has many connections to Kracht himself (e.g. Kracht explained that the sexual abuse he suffered at a Canadian boarding school played a role in his depiction of humiliation), and numerous motifs are taken from other texts that Kracht has written, but also from Tanizaki Jun’ichirō, Kazuo Ishiguro and other writers. Still, there are always slight differences - those narrative mirrors are funhouse mirrors. Above that, Nägeli and Amakasu seem to be caught up in a ghost story themselves. But who is alive and dead in this story anyway? Be careful, readers, because Charlie Chaplin might come and kill you!! The structure is also of particular interest, because it follows the demands of traditional Noh theater, (jo - ha - kiu), a narrative idea that not only incorporates Japanese culture into the text, but also contrasts with both the (modern) narrated time, the (postmodern) way the story is told and the nonchalant narrative tone, which is full of irony (not a German or Japanese forte) and reminiscient of, yes, Anglo-American popular culture, the very culture Japan and Germany want to fight in the text. In yet another mirror image/pastiche, the way Kracht processes the Noh structure seems to rather resemble the way Mishima works with it it in his film "Patriotism" than the strictly traditional execution - and there is also a hint to Ezra Pound, who wrote "The Noh Service presents, or symbolizes, a complete diagram of life and recurrence" - a logic that also applies to Kracht's book. Now stop reading this review and read the book. And for the German speakers out there, here's an interview with Kracht about "The Dead" (https://www.youtube.com/watch?v=Y3036...). In it, the interviewer (Denis Scheck) maintains that "The Dead" is "for literature what the talkies were for the silent movie - a revolution" - by now, I have already read three scientific articles discussing Kracht's performance (!) in interviews that prominently feature his discussion with Scheck. (After a re-read, this is still a fantastic book.)

  2. 4 out of 5

    Hendrik

    Die Grundstruktur des Romans orientiert sich an einem Konzept des japanischen Nō-Theaters. Jo-ha-kiū (序破急) "[...], welches besagt, das Tempo der Ereignisse solle im ersten Akt, dem jo, langsam und verheißungsvoll beginnen, sich dann im nächsten Akt, dem ha, beschleunigen, um am Ende, im kiū, kurzerhand und möglichst zügig zum Höhepunkt zu kommen." Darauf bin ich aber auch erst gekommen, nachdem ich das Buch ein zweites Mal gelesen habe. Denn die zahlreichen im Text verstreuten kleinen Details, t Die Grundstruktur des Romans orientiert sich an einem Konzept des japanischen Nō-Theaters. Jo-ha-kiū (序破急) "[...], welches besagt, das Tempo der Ereignisse solle im ersten Akt, dem jo, langsam und verheißungsvoll beginnen, sich dann im nächsten Akt, dem ha, beschleunigen, um am Ende, im kiū, kurzerhand und möglichst zügig zum Höhepunkt zu kommen." Darauf bin ich aber auch erst gekommen, nachdem ich das Buch ein zweites Mal gelesen habe. Denn die zahlreichen im Text verstreuten kleinen Details, tragen meiner Meinung nach einen guten Teil zum Reiz der Geschichte bei und verdienen genauerer Betrachtung. Ganz entsprechend der japanischen Ästhetik, wo kleinen Einzelheiten große Bedeutung beigemessen wird. Eine andere Parallele zum Nō-Theater ist die Vermischung von Phantasie und Wirklichkeit in der Handlung. Den Protagonisten wiederfahren seltsame, sich wiederholende Erscheinungen (ein violetter Bleistift, der Buchstabe H usw.). Vieles davon bleibt für den Leser im sprichwörtlichen Halbdunkel. Vielleicht ist es ein vordeutendes Zeichen, dass dem Buch ausgerechnet ein Zitat von Tanizaki Jun'ichirō vorangestellt ist, dessen Essay Lob des Schattens: Entwurf einer japanischen Ästhetik schon in Der gelbe Bleistift Erwähnung fand. Ein anderes Über-Thema ist der Kampf um kulturelle Hegemonie mittels der Filmkunst. Dieser wird am Ende des Romans auf ungewöhnliche (recht drastische) Art und Weise entschieden. Mir hat die Geschichte jedenfalls stilistisch, wie inhaltlich großes Vergnügen bereitet.

  3. 5 out of 5

    Steffi

    Den ersten der insgesamt drei Teile empfand ich als etwas zäh; sicher auch weil ich auf Schilderungen der Berliner Film- und Kulturszene wartete, die hier noch keine Rolle spielen. Stattdessen werden die beiden Protagonisten vorgestellt: Der Schweizer Regisseur Nägeli und der japanische Offizier Amakuso. Beide erinnern sich an Grausamkeiten, die sie in ihrer Kindheit und Jugend durch Eltern und andere Schüler erfuhren. Zudem erfährt der Leser einiges über Japan, seine Politik, seine Kultur. An d Den ersten der insgesamt drei Teile empfand ich als etwas zäh; sicher auch weil ich auf Schilderungen der Berliner Film- und Kulturszene wartete, die hier noch keine Rolle spielen. Stattdessen werden die beiden Protagonisten vorgestellt: Der Schweizer Regisseur Nägeli und der japanische Offizier Amakuso. Beide erinnern sich an Grausamkeiten, die sie in ihrer Kindheit und Jugend durch Eltern und andere Schüler erfuhren. Zudem erfährt der Leser einiges über Japan, seine Politik, seine Kultur. An dem Punkt packen mich Bücher immer bei meinem schlechten Gewissen, weil ich so wenig über die Rolle Japans im faschistischen Bündnis mit Deutschland und Italien weiß. Auch japanische Filme sind mir kaum bekannt, auch wenn ich weiß, dass es eine bedeutende Tradition gibt. Der Stummfilm erfährt hier eine grandiose Würdigung, nicht nur weil Nägeli – wie viele seiner Zeitgenossen – den Tonfilm kritisch sieht. Es gibt Beschreibungen in diesem Roman, die selbst wie eine Anweisung an Regie und Kamera in einem Stummfilm wirken. Als Nägeli Flaubert lesend in einem Pariser Hotelzimmer sitzt, lesen wir beispielsweise: „ein bauchiges Glas Mineralwasser opalisierte still auf dem Nachttisch, drüben im Kleiderschrank huschte eine Motte von Anzug zu Pullover und zurück.“ Da habe ich gleich Bilder im Kopf und diese funktionieren ohne Ton (und ohne Farbe!). Aber auch Assoziationen an spätere Filme kommen mir in den Sinn. Nägelis Vater haucht, kurz vor seinem Tod, ein H, das dem Sohn Rätsel aufgibt. Man denkt an Hitler, Hollywood... aber auch an Citizen Kane, der dem Zuschauer zumindest ein ganzes Wort (Rosebud) hinterließ, um darüber zu spekulieren. Mit dem zweiten Teil beginnt für mich die eigentlich spannende Geschichte. Nägeli trifft in Berlin auf Hugenberg, der ihn für seine „zelluloidene Achse“ gewinnen will, ein Unternehmen, mit der die Macht Hollywoods gebrochen werden und das mit der Produktion eines deutsch-japanischen Films (Regie Nägeli) Gestalt annehmen soll. Der Regisseur, abgestoßen von Hugenberg sowie dem freundlich-verlogenen Heinz Rühmann, den er in dem Film besetzen soll, trifft auch Siegfried Kracauer und Lotte Eisner, die ihn zu einem Gegenstreich herausfordern. Die drei erleben eine Taxifahrt durch das nächtliche, von Auseinandersetzungen geprägte Berlin, die mich an Kästners Fabian. Die Geschichte eines Moralisten erinnerte. Man findet in diesem Teil wunderbare Karikaturen historischer Figuren. Heinz Rühmann wird eingeführt als höchst zwielichtige Figur: Da eilt auch schon ein blondes quirliges Männchen auf ihn zu (Doppelreiher, Nadelstreifen, Schrumpfgermane), pumpt ihm rhythmisch beide Hände, versichert ihn seiner zutiefst empfundenen Hochachtung und seiner ewigen Freundschaft mit den Schweizern, den helvetischen Brüdern gegenüber, ein Sing-Sang ist das, ein quietschfideles, feixendes Heraus- und Herumpurzeln von Höflichkeiten, eine helle Jungensfreudigkeit wird da vor ihm an den Tag gelegt, so daß man niemals im Leben vermuten würde, darunter läge noch etwas anderes, etwas Dunkelgoldenes, Proletenhaftes, Berechnendes. Man hat ihn direkt vor Augen. Im Schlepptau hat Rühmann eine andere dunkle Figur: Hitler-Freund und NSDAP-Politiker Putzi Hanfstaengl. Kracht zeigt ihn in einem Exkurs auch viele Jahre später in einem kanadischen Internierungslager und Genugtuung macht sich beim Lesen breit. Dennoch bin ich ein bisschen enttäuscht, weil ich etwas anderes erwartet habe. Auch wenn die Figuren durch ihre Beziehung zum Kino miteinander verbunden sind, spielen Filme oft eher am Rande eine Rolle. Auch die politische Situation ist immer präsent, wird aber am Ende nicht wirklich ausgelotet. Viele Handlungsfäden verlieren sich oder werden unbefriedigend zu Ende geführt. Ein roter Faden dagegen bildet die Transzendenz, die – so sagt es eine Figur im Roman – sich nur im Selbstmord und im Sex zeige. Beides wird verschiedentlich durch ein Loch in der Wand beobachtet und gefilmt und der Leser damit ebenfalls zum Voyeur gemacht. Daneben gibt es aber auch den Gedanken, dass man bestimmte Dinge nicht mit Bildern festhalten solle: „es gab bestimmte Dinge, es gab Geschehnisse, an denen wir uns mitschuldig machten, wenn wir deren Wiedergabe betrachteten [...]“ Andererseits werden Dinge manchmal erst offenbar, wenn sie durch eine Kamera betrachtet werden (erst so wird Nägeli klar, dass seine Verlobte eine Affäre hat). Dann wieder wird über die japanische Abneigung in den Spiegel zu schauen gesprochen, weil dabei eine direkte Verbindung zur Seele hergestellt würde. Als Nägeli dann sein verjüngtes Ich im Spiegel betrachtet, stirbt gleichzeitig seine Mutter – als stünden sein Aufblühen und ihr Vergehen in Zusammenhang. Es gibt viele interessante Gedanken in diesem Buch, oft erkennt man eine Parallele zu einer früher geschilderten Episode, ein wiederkehrendes Motiv (mindestens drei Figuren zerkauen ihre Nägel) vielleicht, und ich bin mir sicher, dass eine genauere Kenntnis der japanischen Kultur und fernöstlicher Religionen/Philosophien vieles erhellen könnte (das Nägelkauen aber vermutlich kaum). So aber tappe ich oft etwas im Dunkeln, bleibe ratlos zurück, aber beeindruckt von den sprachlichen Fähigkeiten Krachts.

  4. 5 out of 5

    George K.

    Το βιβλίο κυκλοφόρησε πριν δυο-τρεις μέρες στα βιβλιοπωλεία από τις εκδόσεις Παπαδόπουλος και για κάποιον λόγο μου τράβηξε την προσοχή. Το αγόρασα και το διάβασα τσακ-μπαμ, λες και με κυνήγαγε κανένας. Η αλήθεια είναι ότι το εξώφυλλο στάθηκε ένας πολύ σημαντικός παράγοντας για την αγορά του, καθώς και το όλο ιστορικό πλαίσιο της πλοκής. Τελικά αποδείχτηκε ότι καλά έκανα που αγόρασα και διάβασα το βιβλίο. Η ιστορία αυτή καθαυτή δεν με ξετρέλανε κιόλας, μου φάνηκε κάπως απλή και χωρίς ιδιαίτερο βά Το βιβλίο κυκλοφόρησε πριν δυο-τρεις μέρες στα βιβλιοπωλεία από τις εκδόσεις Παπαδόπουλος και για κάποιον λόγο μου τράβηξε την προσοχή. Το αγόρασα και το διάβασα τσακ-μπαμ, λες και με κυνήγαγε κανένας. Η αλήθεια είναι ότι το εξώφυλλο στάθηκε ένας πολύ σημαντικός παράγοντας για την αγορά του, καθώς και το όλο ιστορικό πλαίσιο της πλοκής. Τελικά αποδείχτηκε ότι καλά έκανα που αγόρασα και διάβασα το βιβλίο. Η ιστορία αυτή καθαυτή δεν με ξετρέλανε κιόλας, μου φάνηκε κάπως απλή και χωρίς ιδιαίτερο βάθος -αν και μάλλον είχε όλα τα φόντα για κάτι πιο σύνθετο και πολυεπίπεδο-, όμως κάτι στο όλο αφηγηματικό ύφος και στιλ του συγγραφέα -όπως και την υποδόρια ειρωνεία-, κάτι στην ατμόσφαιρα, κάτι στις περιγραφές των διαφόρων σκηνικών, γεγονότων και σκέψεων των χαρακτήρων, μου έκανε μια κάποια εντύπωση. Τέλος πάντων, νιώθω ότι διάβασα κάτι το ιδιαίτερο, ίσως και το διαφορετικό. Πιθανολογώ ότι αν ήταν λιγάκι μεγαλύτερο σε μέγεθος, με περισσότερη εκβάθυνση σε κάποιες καταστάσεις και κάποιους χαρακτήρες, σαν βιβλίο θα ήταν κατά πολύ ανώτερο. Όπως και να'χει, όμως, δηλώνω ικανοποιημένος από το τελικό αποτέλεσμα (ειδικά αν λάβει κανείς υπόψιν ότι η αγορά του ήταν μια παρόρμηση της στιγμής!).

  5. 5 out of 5

    Kamilė

    4*, o iš jų 1* avansu - nes neišmanau kino meno, industrijos ir istorijos. Ir tai, esu įsitikinusi, priežastis kodėl nepavyko pilnai mėgautis kūriniu. Aš kartais jaučiu, kai geranoriški žmonės nuoširdžiai žavisi - kaip tu perskaitai tiek knygų, kaip taip pažįsti autorius, seki naujienas, sugebi mėgautis klasika, gali lyginti kūrinius ir turi biblioteką namie. Bet dažnai - nors tas susižavėjimas ir ne joks pavyduoliškas ar smerkiantis, tačiau neužkrečiamas, t.y. tie žmonės, nors, atrodo, žavisi - 4*, o iš jų 1* avansu - nes neišmanau kino meno, industrijos ir istorijos. Ir tai, esu įsitikinusi, priežastis kodėl nepavyko pilnai mėgautis kūriniu. Aš kartais jaučiu, kai geranoriški žmonės nuoširdžiai žavisi - kaip tu perskaitai tiek knygų, kaip taip pažįsti autorius, seki naujienas, sugebi mėgautis klasika, gali lyginti kūrinius ir turi biblioteką namie. Bet dažnai - nors tas susižavėjimas ir ne joks pavyduoliškas ar smerkiantis, tačiau neužkrečiamas, t.y. tie žmonės, nors, atrodo, žavisi - bet patys skaityti nepradeda, na arba labai vangiai. Tai man taip yra su kinu - man yra labai gražu, kai žmonės supranta šį meną, pažįsta ir turi savo pamėgtus režisierius bei aktorius, lankosi šiuolaikinio kino meno festivaliuose, yra n kartų peržiūrėję kino klasika tapusius filmus. Faina, bet kiek mėginu pati - man nepavyksta. Tai jei esate toks kino mylėtojas ar pažįstate tokį, siūlykit jam šią knygą, aš galvoju - turi patikti! O štai man žiauriai trūko žinių ją skaityti, man trūko konteksto, kurio aš nežinau, o per daugiausiai ieškoti kažkaip nesuradau ūpo. Aš esu įsitikinusi, kad jei esi išsilavinęs šioje srityje, knyga pasirodytų kur kas efektingesnė ir įspūdingesnė, greičiausiai ji galėtų tapti intelektualia dėlione, kurios detalėmis tampa tikros ir ne asmenybės, istoriniai faktai, o visas žaidimas preciziškai statomas ant Nō spektaklio pagrindo. Man kažkaip nekilo jokių abejonių Krachto meistrystei, o pirmoji knygos dalis apskritai pakerėjo - na kol nesusidūriau su minėtais savo pačios trūkumais. Ši knyga, istorija yra kietas riešutėlis megėjui ir smagus, įtraukiantis žaidimas profui, tai nišinis ir kitoks kūrinys, vieniems galintis sukelti nuobodulį, antriems iššukį, tretiems - susižavėjimą. Tai va tiek.

  6. 5 out of 5

    Dan

    ”We live not only in a world of thoughts, he reflected, but also in a world of things. And the past? It was always more interesting than the present.” Christian Kracht's The Dead is wildly imaginative and original, it zips along and transports the reader into a small cast of fantastic characters, historical and ahistorical, and I suspect that I’ll find it unusually memorable. But at no point did I feel that I really understood what Kracht intended and what he was trying to convey. If you want to ”We live not only in a world of thoughts, he reflected, but also in a world of things. And the past? It was always more interesting than the present.” Christian Kracht's The Dead is wildly imaginative and original, it zips along and transports the reader into a small cast of fantastic characters, historical and ahistorical, and I suspect that I’ll find it unusually memorable. But at no point did I feel that I really understood what Kracht intended and what he was trying to convey. If you want to understand Christian Kracht’s The Dead, read Meike’s excellent review.

  7. 4 out of 5

    Gavin Armour

    Der Asienkenner Christian Kracht ist nicht nur im räumlichen Sinne ein Kosmopolit, sondern auch im zeitlichen. Immer wieder führen seine Romane den Leser in entfernte Gegenden der Welt – Asien selbstredend, den Nahen und Mittleren Osten oder die Südsee – aber auch in die unterschiedlichsten Zeiten und Zeitläufte. In DIE TOTEN (2016 erschienen) ist es Japan, das die europäische Hauptfigur des Romans besucht und von wo aus er eine Art Odyssee durch den nördlichen Pazifikraum antritt, sondern es si Der Asienkenner Christian Kracht ist nicht nur im räumlichen Sinne ein Kosmopolit, sondern auch im zeitlichen. Immer wieder führen seine Romane den Leser in entfernte Gegenden der Welt – Asien selbstredend, den Nahen und Mittleren Osten oder die Südsee – aber auch in die unterschiedlichsten Zeiten und Zeitläufte. In DIE TOTEN (2016 erschienen) ist es Japan, das die europäische Hauptfigur des Romans besucht und von wo aus er eine Art Odyssee durch den nördlichen Pazifikraum antritt, sondern es sind auch die späten 1920er und frühen 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, die der Autor durchstreift. Kracht hat es sich nicht immer einfach gemacht, wenn er mit ambivalent zu verstehenden Äußerungen den Eindruck erweckte, politisch indifferent zu sein und durchaus auch mit rechtem Gedankengut zu spielen. Man hat ihn allerdings auch gern mißverstehen wollen. Ein Buch über Rassismus bspw., muß nicht automatisch ein rassistisches Buch sein. Auch, wenn ein Autor oder Künstler sich nicht offen zu einer Haltung bekennten mag. Manchmal reicht es, mit Ironie, Humor oder satirisch, gewisse Mittel und Methoden offen zu legen. Christian Kracht hat das desöfteren getan und dabei – wenn überhaupt – eine radikal ästhetische Position eingenommen. Der Augenmensch Kracht ist auch ein Sprachmensch, er versteht, wie kaum ein zweiter seiner Generation (und ganz gewiß besser, als seine einstigen Mitstreiter in der „Tristesse Royale“), Sprache zu nutzen, ihre ganz eigene Wirkmächtigkeit auszustellen und anzuwenden. Wenn also nun, in diesem, seinem bisher letzten, Roman (Stand April 2019) ein Schweizer Regisseur, von Alfred Hugenberg, dem damaligen Chef der UFA, beauftragt gen Japan reist, um dort einen Gruselfilm à la NOSFERATU (1922) von F.W. Murnau zu drehen, kann Kracht aufs Prächtigste diese seine Sprach-Ästhetik in Stellung bringen, um die Gegensätzlichkeit von Sprache und Film zu beleuchten. Zugleich gelingt es ihm, indem er sich zwar eines durchgehend ironischen Stils befleißigt, diesen aber um Nuancen wandelt, je nach dem, ob er sich dem Europäer Emil Nägeli, jenem Schweizer Regisseur, widmet, oder seinem geheimen japanischen Auftraggeber Masahiko Amakasu, einem einstigen Junggenie, welches mittlerweile als höherer Beamter in der japanischen Bürokratie angekommen ist, den so unterschiedlichen Kulturen Europas und Japans gerecht zu werden. Nach eigener Aussage hat Kracht den Roman – der in zwei längere und einen recht kurzen dritten Teil gestückelt ist – formal wie ein Stück des japanischen Nō-Theaters entworfen, was sich anhand der Thematik und der Figuren durchaus nachvollziehen lässt. Vor allem das Maskenhafte, das diese Form des traditionellen japanischen Theaters kennzeichnet, findet sich in Krachts Darstellung seiner Hauptprotagonisten wieder. Beide, sowohl Nägeli, als auch Amakasu, sind in gewisser Weise typische Vertreter ihrer Zeit und ihrer Kulturen. Beiden hängt eine gewisse Dekadenz an, beide scheinen von ihrer Zeit eher gelangweilt zu sein, beide glauben, im Film ein Mittel gefunden zu haben, die Welt und ihre sich ewig wiederholenden Dramen und Tragödien angemessen einfangen zu können. Beiden ist eine gewisse Todessehnsucht eigen. Beide sind aber auch Figuren im Spiel größerer Mächte, die Kracht durchaus beschwört, ohne sie je voll auszugestalten. Er verlässt sich durchaus auch auf die Vorbildung und den Kenntnisstand seiner Leser. Amakasu ist bei all seinem Genie – u.a. spricht er in sehr jungen Jahren mehrere Sprachen, ist extrem belesen, gerade was die Europäer und besonders deutsche Autoren angeht – auch das Geschöpf eines ihn verehrenden Lehrers und eines deutschen Diplomaten, der sich von einem Hochbegabten in den japanischen Institutionen einiges für die Zukunft verspricht und den Jungen und jungen Mann aus der Ferne beobachtet und protegiert hat. Kracht deutet also die unheilige Allianz zwischen Berlin und Tokio an, die unter Hitler schließlich zu einer Machtachse ausgebaut werden sollte und den 2. Weltkrieg zu jenem totalen Krieg entfachte, der er dann werden sollte. Nägeli seinerseits ist ein oft gelangweilter Schweizer, von Schuldgefühlen einerseits, Hassgefühlen andererseits gegenüber seinem Vater geplagt, dem er es wohl im Leben nie recht machen konnte. Er hat einen allgemein als Geniestreich angesehenen Film namens DIE WINDMÜHLE gedreht und sucht seither nach angemessenem Stoff für ein weiteres Werk, den er zunächst in einem Werk von Knut Hamsun zu finden hofft, bevor er der Offerte aus Berlin erliegt und für Hugenberg tätig wird. Dank seiner neuen Berliner Bekanntschaften Lotte Eisner und Siegfried Kracauer – beide treten, wie auch andere Größen der Zeit, im Buch als Apostel der letzten Tage jenes versinkenden Berlins der Weimarer Republik auf, dauernd betrunken und auf dem Sprung, das Land zu verlassen – meint Nägeli Hugenberg übers Ohr hauen zu können, ohne zu bemerken, daß der mit ganz Anderem beschäftigt ist. Die Nonchalance, mit der der Mogul seinem ungeliebten Schweizer das Geld nur so nachwirft, deutet nicht nur auf eben jene Dekadenz der Zwischenkriegsjahre hin, sondern eben auch an, daß dieser Mann längst damit beschäftigt war, aus Fiktionen Realität werden zu lassen, gilt er doch nicht umsonst als einer der maßgeblichen publizistischen Wegbereiter des 3. Reichs. Kracht bietet im ersten und zweiten Teil ausschweifende und sprachlich durchaus ironische Beschreibungen der Entwicklungen seiner so gegensätzlichen Protagonisten Nägeli und Amakasu. Und doch ähneln sie sich. Beide fühlen sich vom Vater, bzw. den Eltern ungeliebt, beide sind den schönen Künsten verfallen und beide hegen eine Obsession für den Tod. Nur ist Nägeli selbst Künstler geworden, während Amakasu seine Kunst eher als Lenker der Realität versteht. Sprachlich ist das hervorragend entwickelt, wenn auch oft gespreizt, was aber durchaus angemessen wirkt. Diese Sprache mag dem Leser allerdings gelegentlich auf die Nerven fallen. Problematisch ist eher die Entwicklung der Geschichte, oder vielleicht besser Nicht-Geschichte, die Kracht hier bietet. Denn einen inneren Zusammenhang, ein Plot, wird nicht wirklich geboten. Eher allegorisch ist jene Reise zu verstehen, die Nägeli gen Osten unternimmt, wo er seine Verlobte Ida wiedertrifft, die mittlerweile den Reizen Amakasus erlegen ist. Nägeli beginnt also zu drehen und dreht einen vollkommen anderen Film, als Hugenberg einst gewünscht hatte. Eher Experimentell sucht er sich Motive aus der Wirklichkeit, filmt das Leben in Japan, filmt Ida und Amakasu beim Liebespiel, filmt die japanische Natur und verschwindet in gekränktem Stolz für ein Jahr, das er als Reisender im nördlichen Japan, bei Fischern auf dem Ochotskischen Meer und schließlich auf dem Heimweg nach Europa verbringt. Den Film, der so entsteht, der eine äußere Wirklichkeit zu erretten versucht, wie Kracauer es einst forderte, nennt Nägeli schließlich DIE TOTEN, ohne zu ahnen, wie recht er damit hatte. Denn seine einstige Verlobte und Amakasu – beide haben schließlich Japan auf einem Dampfer gen Amerika in Begleitung Charlie Chaplins verlassen, der im Buch eine eher unrühmliche Rolle als Wegbereiter einer kulturimperialistischen Verbreitung des amerikanischen Films spielt – erleiden unabhängig voneinander üble Schicksale. Stellvertretend für die Möglichkeiten des Untergangs in einer zunehmend kälter werdenden Welt, aber auch, bedenkt man Idas Versuche, in Hollywood Fuß zu fassen, stellvertretend für die unterschiedlichen Möglichkeiten, die das Medium Film als Kunst- und Unterhaltungsform genommen hat oder hätte nehmen können, breitet Kracht diese Schicksale seines Figurentriptychons vor dem Leser aus. Nägeli lässt nur einige wenige Regisseure als Genie gelten – darunter Jean Vigo, Yasujirō Ozu und sich selbst – und steht damit exemplarisch für jenen europäische-intellektuellen Snobismus, der die Kunst nur dort anerkennen mag, wo sie sich verschlüsselt und enigmatisch gibt, Ida hingegen verfällt Chaplins Charme und will Karriere dort machen, wo Träume maschinell, seriell verfertigt und kommerziell ausgeschlachtet werden – in Hollywood. Amakasu seinerseits versteht die Bestrebungen, er versteht die Kunst, er kommt aus dem Land, das sozusagen auf der Grenze von Okzident und Orient liegt und wie eine Naht das Fernöstliche und das Westliche miteinander verbindet, sich aber zugleich am deutlichsten von beidem abzugrenzen versucht. Diese Kultur, die Christian Kracht kennt und offensichtlich, folgt man seinen liebevollen Beschreibungen, verehrt, ist dem Untergang geweiht. Auch hier weht ein Hauch der kommenden Geschichte durch seinen Roman. Film in Romanen zu beschreiben oder zu verhandeln, ist ein schwieriges Unterfangen und oft gelingt es nicht. Das Bild, laut Godard 24 Mal in der Sekunde die Wahrheit, lässt sich seinem Wesen nach sprachlich nicht einfangen oder bannen. Kracht hat das genau begriffen und setzt dem Leitmedium des 20. Jahrhunderts, das in jenen Jahren, in denen er seinen Roman ansiedelt, die künstlerische Avantgarde par excellence darstellte, noch unentschieden zwischen gigantomanischem Kunstwerk und Kommerz, nicht begreifend, daß in dieser spezifischen Kunstform beides zwingend zusammenfällt, gerade dadurch ein Denkmal, indem er es nicht beschreibt, sondern der Sprache ihre ganz eigene Magie lässt, ja, indem er diese Magie momentweise bewußt überstrapaziert und sie sich somit ihrer höchst eigenen Spezifika bewußt werden lässt. Das ist schon hohe literarische Kunst. Es ist allerdings auch derart auf der Metaebene angesiedelt, daß es als Roman nur bedingt funktioniert. Das Serielle wird hier auch durch Wiederholung symbolisiert und so fällt es immer wieder mal schwer, Nägelis Leiden an sich selbst, Amakasus Weltverachtung und Krachts Verliebtheit in Adjektive und Attribute zu ertragen.Wobei man hier vielleicht am deutlichsten spüren kann, wo dieser Autor sehr wohl Haltung zeigt und wie sein Programm, wenn man es denn so nennen will, sich in seinem Schreiben materialisiert. So bleibt ein Hybrid, den man gerade so noch genießen kann, weil er mit 212 Seiten den Leser schließlich nicht überstrapaziert. Zur allgemeinen Lektüre, gar Unterhaltung, sei das allerdings eher nicht empfohlen.

  8. 4 out of 5

    Kurkulis (Lililasa)

    Smags gadījums: man patika, bet es neko nesapratu vai arī neko nesapratu, bet man patika Šķiet, noskatījos melnbaltu filmu ar daudziem izteiksmīgiem tuvplāniem ... avangardisku mēmo filmu.

  9. 4 out of 5

    Παύλος

    Πολυ καλό βιβλιο, απο τα καλύτερα που διάβασα φέτος. Αναφέρεται στην ιστορία ενός Ελβετού σκηνοθέτη ο οποίος, μετά τον θάνατο του πατέρα του και τον κλονισμό που του προκαλεί, δέχεται μια πρόταση για να γυρίσει μια κινηματογραφική ταινία στην Ιαπωνία με σκοπό να καταγράψει το μεγαλείο της αναδυόμενης ναζιστικης Γερμανίας. Εκεί, θα συναντήσει έναν Ιάπωνα αξιωματούχο ο οποίος ήταν (και συνεχίζει να ειναι) ένα παιδι θαύμα με ιδιαίτερες ικανότητες και γνώσεις. Παράλληλα, στην ιστορία εμπλέκεται και Πολυ καλό βιβλιο, απο τα καλύτερα που διάβασα φέτος. Αναφέρεται στην ιστορία ενός Ελβετού σκηνοθέτη ο οποίος, μετά τον θάνατο του πατέρα του και τον κλονισμό που του προκαλεί, δέχεται μια πρόταση για να γυρίσει μια κινηματογραφική ταινία στην Ιαπωνία με σκοπό να καταγράψει το μεγαλείο της αναδυόμενης ναζιστικης Γερμανίας. Εκεί, θα συναντήσει έναν Ιάπωνα αξιωματούχο ο οποίος ήταν (και συνεχίζει να ειναι) ένα παιδι θαύμα με ιδιαίτερες ικανότητες και γνώσεις. Παράλληλα, στην ιστορία εμπλέκεται και μια νεαρή Γερμανίδα ηθοποιός που αποτελεί πόλο έλξης και για τους δυο άνδρες. Τελικά, ο Ελβετός σκηνοθέτης θα καταφέρει να γυρίσει την ταινία; ο Τσαρλι Τσάπλιν τι γυρεύει στο σκηνικό και μάλιστα οπλισμένος και επικίνδυνος; 😉

  10. 4 out of 5

    Lauren

    “...the globe must be overrun with German films, colonized with celluloid. After all, film is nothing but celluloid nitrate, gunpowder for the eyes.” Sensual descriptions, character with complicated histories, film history, late Weimar Republic/Third Reich cusp and its relationship with imperial Japan, and early Hollywood. The story speaks of a "celluloid axis" between Germany and Japan to rival the growing American film industry, planning to produce propaganda films. The story centers on a Swiss “...the globe must be overrun with German films, colonized with celluloid. After all, film is nothing but celluloid nitrate, gunpowder for the eyes.” Sensual descriptions, character with complicated histories, film history, late Weimar Republic/Third Reich cusp and its relationship with imperial Japan, and early Hollywood. The story speaks of a "celluloid axis" between Germany and Japan to rival the growing American film industry, planning to produce propaganda films. The story centers on a Swiss director, a German actress, and a Japanese culture minister. This book spans locations - Bern, Berlin, Tokyo, Los Angeles - but keeps the story focused on the characters and moral commentary. I really liked the combination of true historical figures (Charlie Chaplin is a notable secondary character with some action sequences, and there's a few mentions of Yukio Mishima) with the invented ones. It was short - less than 200 pages, and I wanted more of the story. The Dead is only the second of Kracht's book in English translation. Imperium has been on my list for awhile now, and have seen intriguing reviews of his others too. I wish my German was good enough to read them in the original. I'm long out of practice.

  11. 4 out of 5

    Vilis

    Grāmata, kur viss notiek fonā, kamēr priekšplānā ņemas tēmas un motīvi. Bija interesanti, bet bez sajūtas, ka tie aizvestu mani kaut kur diži tālāk vai pat citur kā parasti.

  12. 4 out of 5

    Shkurenko Sanya

    Несмотря на заявленный сюжет это абсолютно неинтересная книга (да, критики). Даже "Улисс" повеселее будет. Первую часть автор просто издевается над тобой. Он наслаивает друг на друга детские воспоминания главных героев просто до бесконечности. Текст написан красиво, но возникает резонный вопрос: "Зачем мне вся эта информация в книге про «целлулоидную ось» Берлин–Токио?" Спасибо за отсылки к Юкио Мисиме, но мне этим глаза не запылить. В следующих частях уже начинает разворачиваться непосредственн Несмотря на заявленный сюжет это абсолютно неинтересная книга (да, критики). Даже "Улисс" повеселее будет. Первую часть автор просто издевается над тобой. Он наслаивает друг на друга детские воспоминания главных героев просто до бесконечности. Текст написан красиво, но возникает резонный вопрос: "Зачем мне вся эта информация в книге про «целлулоидную ось» Берлин–Токио?" Спасибо за отсылки к Юкио Мисиме, но мне этим глаза не запылить. В следующих частях уже начинает разворачиваться непосредственно сама история и она несется галопом аж до конца книги. Это еще одна издевка? Любовный треугольник на который мне наплевать. Как можно сочувствовать или быть увлеченным "мертвыми" персонажами? Также постоянно идут упоминания великих режиссеров того времени типа Мурнау, Ланга, Довженка, даже есть линия с Чарли Чаплином и это всё оммаж немому кино. Отлично, плюсик в карму. Почитал комментарии где пишут, что это великий текст, который нужно читать со множеством ссылок, любовью к чёрно-белому кино и с лингвистическим разбором. Простите, но в данном случае этого делать не хочется. Мне, невежде, уж совсем неинтересно.

  13. 4 out of 5

    Agris Fakingsons

    ..uzrakstīt tik piesātinātu un virtuoza haosa pārbagātu grāmatu var tikai tad, ja rakstīšana ir profesija. šim darbam apakšā noteikti ir milzīga informācijas izpēte, kas sajaukta ar paša autora meistarību (jāuzteic Dimiņš par šādas grāmatas iztulkošanu). lasīt nav viegli, kaut brīžiem teikumi likās skaisti kā sirreālistu gleznas. man tomēr vairāk patika autora vienkāršākā manierē uzrakstītie darbi.

  14. 5 out of 5

    WortGestalt

    Inhaltlich eine interessante Geschichte im Dunstkreis der Filmindustrie der 1930er Jahre, stilistisch aber nicht meine Passion. Schimpft mich Kulturbanausin, aber das war mir zu viel des Schwadronierens. Auch wenn ich einige Wortspielereien stellenweise sehr sehr schön fand, hat mich die Handlung gelangweilt. Wobei, nicht einmal die Handlung selbst, sondern die Art des Vortrags. Der war durch einen Mangel an Dialogen derart passiv, dass ich aufpassen musste, dass mir das Gesicht nicht einschläft Inhaltlich eine interessante Geschichte im Dunstkreis der Filmindustrie der 1930er Jahre, stilistisch aber nicht meine Passion. Schimpft mich Kulturbanausin, aber das war mir zu viel des Schwadronierens. Auch wenn ich einige Wortspielereien stellenweise sehr sehr schön fand, hat mich die Handlung gelangweilt. Wobei, nicht einmal die Handlung selbst, sondern die Art des Vortrags. Der war durch einen Mangel an Dialogen derart passiv, dass ich aufpassen musste, dass mir das Gesicht nicht einschläft.

  15. 5 out of 5

    Mark Swatek-Evenstein

    Das Problem mit Kracht ist, dass er glaubt, er habe etwas zu sagen, aber leider nichts zu sagen hat. In diesem Buch schon dreimal nicht. Er ergötzt sich am eigenen Wortreichtum, am Stil, an der Komposition der Sätze und hat doch über Leben und Tod, obwohl er davon schreibt, nichts zu sagen.

  16. 4 out of 5

    Kristīne Želve

    "Iebraukšana" šajā tekstā notika pamazām, fināla secinājums - gana neparasts rakstnieks un atšķirīga rakstīšanas maniere/tradīcija, noteikti lasīšu vēl kaut ko no Krahta tulkotajiem darbiem. "Iebraukšana" šajā tekstā notika pamazām, fināla secinājums - gana neparasts rakstnieks un atšķirīga rakstīšanas maniere/tradīcija, noteikti lasīšu vēl kaut ko no Krahta tulkotajiem darbiem.

  17. 5 out of 5

    Dan Richter

    This review has been hidden because it contains spoilers. To view it, click here. Das kann ich dem Kracht nicht durchgehen lassen. Da wird er allenthalben als großer Stilist gefeiert, und dann macht ihm die Grammatik schon im ersten Satz einen Strich durch die Rechnung: „… kaum jemand vermochte sich jemals an derartig katastrophale Wassermengen erinnern…“ Noch verräterischer das gestelzte Verb „narratieren“ (Fremdwort um des Fremdworts willen), dem er gleich „opalisieren“ hinterherschiebt, welches ich ihm sogar abgekauft hätte, wenn er ihm nicht eine halbe Seite später ein al Das kann ich dem Kracht nicht durchgehen lassen. Da wird er allenthalben als großer Stilist gefeiert, und dann macht ihm die Grammatik schon im ersten Satz einen Strich durch die Rechnung: „… kaum jemand vermochte sich jemals an derartig katastrophale Wassermengen erinnern…“ Noch verräterischer das gestelzte Verb „narratieren“ (Fremdwort um des Fremdworts willen), dem er gleich „opalisieren“ hinterherschiebt, welches ich ihm sogar abgekauft hätte, wenn er ihm nicht eine halbe Seite später ein albernes „gourmetisieren“ folgen ließe. Und selbst falls Krachts aufgeplusterte Sprache einem nichts ausmachte, was soll man dann mit dieser Story, die sich um zwei Flach-Charaktere dreht? Gegen Ende wird einer von ihnen überraschenderweise von Charlie Chaplin ermordet. So effektiv dieser Moment gesetzt ist, so egal ist das einem dann auch wieder. Oder sollte es ihm gar nicht um Story oder Charaktere gehen, sondern nur um „Bilder“? Aber was nutzen mir die Bilder, wenn sie nicht zueinander passen, wenn der Hintergrund nicht stimmt (von den Stilblüten zu schweigen)? Die Anachronismen nerven. Da faselt ein Japaner in den dreißiger Jahren von „Kulturimperialismus“, ein Begriff aus den 60er Jahren. Das muss man nicht wissen, aber als Autor müsste Kracht das hören. Dabei bin ich durchaus gutwillig gewesen. Aber soll das wirklich die revolutionäre Art des Erzählens sein, die überall gepriesen wird? Diese bemühten Metaphern, dieses affige Kritiker-Ködern durch Meta-Erzählen, auf das man sich ja immer wieder rausreden kann? Meine Distanz zur Literaturkritik vergrößert sich von Jahr zu Jahr.

  18. 4 out of 5

    Tim

    Kracht schreibt hervorragend - beinahe so hervorragend, dass sein Stil etwas gesucht wirkt, zu überarbeitet, zu perfektioniert; kaum ein Nomen ohne ein ausgesuchtes Adjektiv davor. Die Handlung selbst ist speziell, fremd, abartig, eine Moral ist nur schwer zu erkennen.

  19. 5 out of 5

    Simon Sahner

    Manche der Sätze möchte man sich einrahmen...

  20. 4 out of 5

    Georgia

    Δείτε επίσης και στο Chill and read Ο Kracht σκιαγραφεί τη ναζιστική κατάσταση στον κόσμο στα 1930, μεταφέροντας τον αναγνώστη από το Βερολίνο στο Τόκυο για μια ταινία που θα φέρει πιο κοντά τις δύο χώρες. Ο Ελβετός σκηνοθέτης Έμιλ Νέγκελι, που πρόσφατα έχασε τον πατέρα του και βρίσκεται σε μια συναισθηματική αναστάτωση, κάπου κοντά στην κατάθλιψη, ίσως και ήδη εκεί, καλείται στο Βερολίνο, στα γραφεία της UFA, της κρατικής εταιρείας κινηματογράφου της Γερμανίας για να αναλάβει μια αποστολή. Του ζη Δείτε επίσης και στο Chill and read Ο Kracht σκιαγραφεί τη ναζιστική κατάσταση στον κόσμο στα 1930, μεταφέροντας τον αναγνώστη από το Βερολίνο στο Τόκυο για μια ταινία που θα φέρει πιο κοντά τις δύο χώρες. Ο Ελβετός σκηνοθέτης Έμιλ Νέγκελι, που πρόσφατα έχασε τον πατέρα του και βρίσκεται σε μια συναισθηματική αναστάτωση, κάπου κοντά στην κατάθλιψη, ίσως και ήδη εκεί, καλείται στο Βερολίνο, στα γραφεία της UFA, της κρατικής εταιρείας κινηματογράφου της Γερμανίας για να αναλάβει μια αποστολή. Του ζητείται να γυρίσει μια ταινία στην Ιαπωνία, με σκοπό την εξάπλωση του Γερμανικού κινηματογράφου σε όλο τον κόσμο, μέσα από αυτή τη συνεργασία με τους Ιάπωνες, καθώς οι δύο χώρες έχουν φιλικές σχέσεις και κοινούς σκοπούς. Αυτό που δεν γνωρίζει ο σκηνοθέτης είναι πως ο Ιάπωνας Υπουργός Κινηματογραφίας Μασαχίκο Αμακάσου, ένας άνθρωπος λιγάκι εκκεντρικός, λόγω κουλτούρας αλλά και ευφυίας, είναι ουσιαστικά εκείνος που ζήτησε αρχικά ένα Γερμανό σκηνοθέτη να μεταβεί στην Ιαπωνία. Ο Νέγκελι δεν ήταν η επιλογή του Αμακάσου, καθώς δεν είναι καν Γερμανός, αλλά είναι ένας άνθρωπος που Γερμανοί μπορούσαν να διαθέσουν. Ο Νέγκελι θα ξεκινήσει για την Άπω Ανατολή με σκοπό να γυρίσει μια ταινία τρόμου, αν γίνεται με κάποιον τοπικό ηθοποιό και την αρραβωνιαστικιά του την Ίντα, η οποία βρίσκεται ήδη στην Ιαπωνία. Ο συγγραφέας εστιάζει στην τέχνη και τα βλέπει όλα μέσα από το πρίσμα της τέχνης του κινηματογράφου, του θεάτρου Νο, της ζωγραφικής, της έκφρασης. Οι περιγραφές των σκηνών και των τοπίων, οι σκέψεις και οι πράξεις των ηρώων είναι δοσμένες με τρόπο στοχαστικό και πολυεπίπεδο που βάζει τον αναγνώστη σε σκέψη. Και κάπου μέσα σε όλα αυτά, μπλέκεται ένας ακόμη πραγματικός χαρακτήρας, ένας ηθοποιός του Χόλιγουντ, ο Τσάρλι Τσάπλιν ο ίδιος, ο οποίος εμφανίζεται σαν μέθυσος ηθοποιός του βωβού κινηματογράφου, που αγωνιά για το μέλλον του, όσο ο ομιλούμενος κινηματογράφος ανθεί και επεκτείνεται. Θα έχει την ίδια απήχηση στον κόσμο;

  21. 4 out of 5

    Lauris Veips

    Grāmata ir laba un jauka, ļoti sen nebiju lasījis "divu vakaru romānu", kas neaizvainotu manas dzejnieka Jūtas. Kad grāmata iegāja stakato (uz beigām), tad gribējās izvērstākus varoņus, beigas aukstas, nepatīkamas. Tulkojums ir ļoti labs, virini tēzauru un priecājies par to, ka no atgriezeniskiem darbības vārdiem arī var darināt lietvārdus ("šaubītājies"). Esmu dzirdējis, ka latviski ir ļoti mazā tirāžā. Grāmata ir laba un jauka, ļoti sen nebiju lasījis "divu vakaru romānu", kas neaizvainotu manas dzejnieka Jūtas. Kad grāmata iegāja stakato (uz beigām), tad gribējās izvērstākus varoņus, beigas aukstas, nepatīkamas. Tulkojums ir ļoti labs, virini tēzauru un priecājies par to, ka no atgriezeniskiem darbības vārdiem arī var darināt lietvārdus ("šaubītājies"). Esmu dzirdējis, ka latviski ir ļoti mazā tirāžā.

  22. 5 out of 5

    Henry

    This review has been hidden because it contains spoilers. To view it, click here. Ohne Kracht böse Absichten unterstellen zu wollen, aber seine Handlung in diesem Buch vollzieht genau den Bogen, den Hugenberg in seinem Brainstorming für klischeebeladenen Propagandafilm entwirft: Die blonde Deutsche wird von der „asiatischen Bestie“ und vom amerikanischen Kapitalisten in den Untergang gerissen. Egal, auf welcher Meta-Ebene er das für eine gute Idee gehalten hat – bei mir löst es einen bitteren Geschmack aus, der mir im Nachhinein vergällt, was ich am Buch gut gefunden hatte (u Ohne Kracht böse Absichten unterstellen zu wollen, aber seine Handlung in diesem Buch vollzieht genau den Bogen, den Hugenberg in seinem Brainstorming für klischeebeladenen Propagandafilm entwirft: Die blonde Deutsche wird von der „asiatischen Bestie“ und vom amerikanischen Kapitalisten in den Untergang gerissen. Egal, auf welcher Meta-Ebene er das für eine gute Idee gehalten hat – bei mir löst es einen bitteren Geschmack aus, der mir im Nachhinein vergällt, was ich am Buch gut gefunden hatte (und wie viel an diesem Buch tatsächlich gut ist, wäre noch einmal eine andere Diskussion).

  23. 5 out of 5

    Steffi

    Well. Last weeks' feuilletons have said everything there is to be said about Kracht's latest novel. I was in a shitty, weltschmerz kind of mood yesterday evening, then I read the book, a tender novel of 200 pages of the finest poetic German prose, and fell asleep quite pleased not because the world is any better but because I remembered thar there is always great prose. I guess, after 1979, obviously, it's my second favourite of his books. Well. Last weeks' feuilletons have said everything there is to be said about Kracht's latest novel. I was in a shitty, weltschmerz kind of mood yesterday evening, then I read the book, a tender novel of 200 pages of the finest poetic German prose, and fell asleep quite pleased not because the world is any better but because I remembered thar there is always great prose. I guess, after 1979, obviously, it's my second favourite of his books.

  24. 4 out of 5

    Alexandra Bekreneva

    Роман «Мёртвые» Кристиана Крахта, выстроенный в концепции японского театра Но, «дзё-ха-кю», которую образно можно назвать «дыхание Вселенной». ⠀ Дзё — медленное и суховатое начало, обстоятельное и подробное, в духе Томаса Манна или фильмов Ясудзиро Одзу. ⠀ Ха — темп ускоряется, много событий и динамики. Здесь уже немного от фильмов Тарантино. ⠀ Кю — всё стремительно и трагически обрывается, достигнув кульминации. Немного Такеши Китано и рыданий навзрыд. ⠀ Как всегда у Крахта: кратко и ёмко. То, что друг Роман «Мёртвые» Кристиана Крахта, выстроенный в концепции японского театра Но, «дзё-ха-кю», которую образно можно назвать «дыхание Вселенной». ⠀ Дзё — медленное и суховатое начало, обстоятельное и подробное, в духе Томаса Манна или фильмов Ясудзиро Одзу. ⠀ Ха — темп ускоряется, много событий и динамики. Здесь уже немного от фильмов Тарантино. ⠀ Кю — всё стремительно и трагически обрывается, достигнув кульминации. Немного Такеши Китано и рыданий навзрыд. ⠀ Как всегда у Крахта: кратко и ёмко. То, что другой писатель мусолил бы на пятнадцати страницах, у Кристиана умещается в абзац, похожий на хокку. Крахт прекрасный стилист, а здесь ещё великолепный перевод Татьяны Баскаковой. ⠀ Я могу точно сказать, что эта книга — не потеря времени. Даже если вы не читаете никогда и ничего, у вас супер высокая загрузка, и вообще в жизни сейчас другие приоритеты, стоит прочесть. Всего 145 страниц, но какие. ⠀ Здесь всё концентрированно, плотно и со смыслом. ⠀ Что вас ждёт: роковой 1932-й или 1933-й год в Германии, мысли и чувства немцев. Погружение в ту жизнь и атмосферу. Япония. Чуть-чуть Швейцарии. Немое кино. Жестокость. Удивительное ощущение, что чуть больше теперь понимаешь две очень закрытые культуры. ⠀ Как всегда у Крахта, книга не так проста, как хочет показаться. У всех персонажей есть реальные прототипы. Роман можно трактовать и так, и эдак. ⠀ Любите Кристиана Крахта? Что ещё у него посоветуете?

  25. 4 out of 5

    Markus

    Really didn't care for the first half of transgression and trauma of the most clichéd caliber, the second half of failing dreams and breaking relationships was way better but refused to develop them too well. Really didn't care for the first half of transgression and trauma of the most clichéd caliber, the second half of failing dreams and breaking relationships was way better but refused to develop them too well.

  26. 5 out of 5

    Māris Šteinbergs

    Dimiņš - meistars. (Punkts!) stāsts - nez. bet - Tu savu identitātes performanci nenosaki - tā tiek apkārtēji lasīta. žēl, ka paši to nesaprotam - kad saprotam - par vēlu...

  27. 5 out of 5

    JoBerlin

    Ja – der Roman gefällt … wegen seiner kühlen Ästhetik und sprachlichen Finesse. Das Vorbild Nabokov spürt man, es gibt auch deutliche Reminiszenzen an den Meister. Naja – vor lauter Formulierungsarbeit misslingt die eine oder andere Metapher, vor allem die Figuren aus der 2. Reihe bleiben blass und leblos. Die Protagonisten Nägeli und Amaksu, in deren Mischung man den Autor vermuten kann, sind gut gezeichnet. So räsoniert der Regisseur Nägeli über die Schweizer Kulturschaffenden, deren beschränkt Ja – der Roman gefällt … wegen seiner kühlen Ästhetik und sprachlichen Finesse. Das Vorbild Nabokov spürt man, es gibt auch deutliche Reminiszenzen an den Meister. Naja – vor lauter Formulierungsarbeit misslingt die eine oder andere Metapher, vor allem die Figuren aus der 2. Reihe bleiben blass und leblos. Die Protagonisten Nägeli und Amaksu, in deren Mischung man den Autor vermuten kann, sind gut gezeichnet. So räsoniert der Regisseur Nägeli über die Schweizer Kulturschaffenden, deren beschränkte, kleinliche Attitüden ihn oft aus seinem Heimatland forttreiben, so dass er es verlässt, so oft es nur geht. Und über eine neue Arbeit: „… nun aber muss er tatsächlich etwas Pathetisches herstellen, einen Film drehen, der erkennbar artifiziell ist vom Publikum als manieriert …. empfunden wird“ - besser kann man auch Krachts Roman(motivation?) nicht beschreiben. Naja – der historische Hintergrund versinkt in wohlbekannten Attributen, Klischees und ollen Kamellen (wie z.B. das Ondit von Filmschauspielerinnen, die sich Backenzähne ziehen lassen um „zeitloser“ zu wirken und regieanweisungsartig formulierte Slapstick-Szenen mit Charles Chaplin) - das Romangeschehen in so einer angestaubten Kulisse kann nicht wirklich fesseln, ein Hineinziehen des Lesers gelingt deshalb nicht – der Roman bleibt ohne Nachhall. Nein – ich werde keinen weiteren Roman des Autors lesen

  28. 4 out of 5

    Pio Naw

    Bardzo dobra dystopia/historia alternatywna z odniesieniami do kina niemego i kultury dwudziestolecia międzywojennego. Szwajcarski pisarz zwykle w swoich powieściach stawia na powolne budowanie napięcia bardziej niż na wartką akcję, więc nie wszystkim może się spodobać. Warto jednak dać jej szansę ze względu na ciekawą problematykę - stosunek Europejczyków do innych kultur. Polskie wydanie ma jednak słabe tłumaczenie.

  29. 5 out of 5

    David Rice

    A disappointing take on a fantastic concept .. it felt like all setup and no payoff.

  30. 4 out of 5

    Joanna

    Herzliche Gratulation an Christian Kracht zum gewonnenen Schweizer Buchpreis 2016! "Die Toten" gehört zu jenen Büchern, die über ein einfaches "gut" oder "schlecht" erhaben sind. Immer, wenn ich mich daran setze, diese Rezension zu schreiben, entzieht sich mir das Buch. Aber genau deshalb gehört Christian Kracht zu meinen Lieblingsautoren. Er entzieht sich geschickt den üblichen Standarts, hebt sich ab vom traditionellen "ist gut, weil..." oder "ist schlecht, weil...". Kracht zieht sein eigenes D Herzliche Gratulation an Christian Kracht zum gewonnenen Schweizer Buchpreis 2016! "Die Toten" gehört zu jenen Büchern, die über ein einfaches "gut" oder "schlecht" erhaben sind. Immer, wenn ich mich daran setze, diese Rezension zu schreiben, entzieht sich mir das Buch. Aber genau deshalb gehört Christian Kracht zu meinen Lieblingsautoren. Er entzieht sich geschickt den üblichen Standarts, hebt sich ab vom traditionellen "ist gut, weil..." oder "ist schlecht, weil...". Kracht zieht sein eigenes Ding durch und das zeigt sich auch in seinem aktuellsten Werk. Es herrscht eine düstere, aber oft auch durchaus witzige Stimmung in "Die Toten". Bei Kracht gehen die Toten munter durchs Leben, bis zu einem Zeitpunkt, an dem es sie zerreisst. Zu Beginn lernen wir die Figuren und ihre Hintergründe kennen. Ich muss gestehen, dass mir dieser erste Teil nicht so wirklich zugesagt hat, aber er ist wichtig für die Geschichte, was ich jedoch erst hinterher begriff. Dann beginnen sich die Lebenslinien der Figuren langsam aber sicher zu berühren und zu verwickeln. Kracht schafft es, auf be- und verzaubernde Art und Weise den Untergang der Stummfilmzeit mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus zu verknüpfen, ohne das eine oder andere dominieren zu lassen. Wir treffen auf jede Menge bekannter Namen, doch bleiben uns die agierenden Figuren eher fern. Wir beobachten von aussen, ohne dass man eingreifen will. Ich fühlte mich wie jemand, der Fischen im Aquarium zusieht. Auf keinen Fall will man das faszinierende Spektakel unterbrechen, indem man plump gegen das Glas hämmert. Das Wunderbarste an diesem Buch ist jedoch Krachts Ausdrucksstärke. Er zeichnet unvergessliche Bilder in einer Sprache, die einen fast schon hypnotisiert. Diese Worte nehmen einen in den Arm, geben einem ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Nur ungerne tauchte ich wieder aus diesem warm-dunklen Mikrokosmos auf, in welchen einen "Die Toten" unweigerlich hineinzieht. Deshalb freut es mich umso mehr, dass dieses Buch den Preis gewonnen hat, den es verdient. Und Kracht ist damit nun auch ein wenig mehr mein Lieblingsautor geworden, als dass er es zuvor eh schon war.

Add a review

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Loading...